#gerechtist …

Der Countdown läuft! Sonntag wird in Dortmund das Wahlprogramm der SPD beschlossen; der endgültige Startschuss für unseren Wahlkampf und für die Wende hin zu einem gerechteren Deutschland – unter Bundeskanzler Martin Schulz. Wir Jusos konnten im Programm viele wichtige Akzente setzen. Damit die in der Masse nicht untergehen, hat unser Bundesvorstand eine eigene Kampagne an den Start gebracht. Mit ihr wollen wir gerade Jung- und Erstwähler ansprechen und sie für unsere Ideen begeistern. Das große Schlagwort für den Juso-Wahlkampf heißt:

#gerechtist

Dieser Hashtag soll bewusst zum offenen Nachdenken anregen. Was ist für einen ganz persönlich gerecht? Wie soll, muss sich unsere Gesellschaft ändern, um auch weiter einen positiven Blick auf die Zukunft zu haben? Wir hätten da mal ein paar Vorschläge:

#gerechtist, wenn junge Menschen und ihre Belange endlich ernst genommen werden durch eine eigene Jugendpolitik
#gerechtist, wenn in Stadt und Land gleichwertige Lebensverhältnisse herrschen, zum Beispiel was die Internetversorgung angeht
#gerechtist eine gebührenfreie Bildung von der Kita bis zum Master an der Uni oder bis zum*r Meister*in im Betrieb, so dass nicht mehr der Geldbeutel oder die Herkunft der Eltern darüber entscheidet, was aus deiner Zukunft wird
#gerechtist, wenn auch Auszubildende und Student*innen sich eine gute Wohnung in guter Lage leisten können
#gerechtist, wenn jede*r Auszubildende eine Mindestvergütung auf BAföG-Höhe erhält
#gerechtist ein exakt gleicher Lohn für Männer und Frauen bei gleicher Beschäftigung
Und #gerechtist, wenn endlich einmal die Ehe für alle eingeführt wird! 

Es gibt noch viele weitere „Gerechtigkeiten“, die wir im Köcher haben, aber das Ganze soll ja kein Monolog werden. Entscheidend ist, dass wir in den Dialog kommen. Diese Kampagne ist dafür da, dass wir über sie reden, gerne auch mal streiten, und dass die jungen Menschen ihre Ideen einbringen. Wir freuen uns schon auf die kommenden Wochen und auf hoffentlich viele inspirierende Gespräche.

Noch ein letztes Wort, Johanna?